Handlungsfeld Mobilität

Warum ist das Handlungsfeld Mobilität wichtig?

Das Thema Mobilität wird im Kontext mit Gesundheitseinrichtungen häufig unterschätzt: Rund 14 % der Emissionen des Gesundheitssektors werden durch An- und Rückfahrt von Patient:innen und Mitarbeiter:innen, durch die krankenhauseigene Fahrzeugflotte sowie durch Dienstreisen und Fahrten von Besucher:innen verursacht, wie eine Studie des englischen Gesundheitssystems NHS zeigen konnte.

Dabei gibt es eine große Bandbreite der mobilitätsassoziierten Treibhausgasemissionen je nach Art und Lage einer Gesundheitseinrichtung. Beispielweise haben Universitätskliniken, bedingt durch internationale Dienstreisen und Kongresstätigkeiten des Arbeitsbereichs „Forschung und Lehre“ einen hohen CO2-Fußabdruck im Bereich Mobilität. Einrichtungen in zentraler Lage mit guter ÖPNV-Anbindung benötigen den richtigen Ansporn, um ihre Mitarbeitenden für einen PKW-freien Arbeitsweg zu gewinnen, während Einrichtungen im ländlichen Bereich größtenteils vor technisch-logistischen Problemen stehen.

Ziel soll daher immer sein, die Erreichbarkeit des Krankenhauses oder der Pflegeeinrichtung mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu optimieren und Anreize für die Nutzung aktiver Mobilität per Fahrrad oder E-Bike zu schaffen. Ebenso gelten eine Dienstreisenregelung, die die Bevorzugung von Zug- vor Flugreisen vorsieht, sowie nachhaltige Kongressplanungen als gute Möglichkeiten die mobilitätsassoziierten Emissionen einer Gesundheitseinrichtung zu reduzieren.

Ansprechpartner:in

Dr. med. Anne Hübner

Ihre Ansprechpartnerin für das Thema Mobilität

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