Handlungsfeld Wasser

Warum ist das Handlungsfeld Wasser wichtig?

Global: Der Zugang zu sauberem Wasser ist weltweit für viele Menschen zu einem existenziellen Problem geworden. In deutschen Privathaushalten wird heutzutage das dreifache an Trinkwasser verbraucht als es 1960 der Fall war. Obwohl Wasser global reichlich vorhanden scheint, ist es bezüglich seiner zuverlässigen Verfügbarkeit und Qualität ungleich verteilt. So führen die ausgeprägten und zunehmenden Dürreperioden im südlichen Afrika dazu, dass in Metropolen, wie Kapstadt, Kliniken über einen längeren Zeitraum mit minimalen Wassermengen von 50 l pro Patient:in und Tag auskommen müssen. Verstärkt wird dieses Problem durch die klimabedingte Landflucht der Menschen in Ballungszentren wie São Paulo, Mexiko Stadt und Mumbai (früher Bombay), die zu den ca. 30 Mega-Städten der Erde gehören. Der Trend der Urbanisierung setzt sich ungebremst fort und eine weitere Zunahme in den kommenden Jahren ist zu erwarten.

Regional: Diese globale Entwicklung beeinflusst auch die regionale Wasserversorgung, denn Deutschland ist ebenso von zunehmendem Wassermangel betroffen. Im Juni 2021 hat das BMUV (Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz)  einen Entwurf für eine nationale Wasserstrategie vorgestellt. Sie soll in Deutschland natürliche Wasserreserven sichern, Vorsorge gegen Wasserknappheit leisten, Nutzungskonflikten vorbeugen sowie den Zustand der Gewässer und die Wasserqualität verbessern. Um das Ziel von klimagerechten Gesundheitseinrichtungen zu erreichen, ist es also erforderlich, die Bereitstellung und Nutzung von Wasser in den Transformationsprozess zu integrieren.

Ansprechpartner:in

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Dr. med. Anne Hübner

Ihre Ansprechpartnerin für das Thema Wasser

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